Je nachdem, in welcher Region Deutschlands du dich befindest, konntet du dich bereits über ein Winterwunderland freuen. Vor allem Kindern steht bei der weißen Pracht vor allem eines im Sinn: einen Schneemann bauen! Schön groß soll er sein und lustig aussehen auch, und vor allem soll er möglichst lange halten. Einen Schneemann zu bauen, mag einfach klingen, doch mit unseren Tricks wirst du zum echten Profi!
Schneemann bauen: Tricks und Tipps
„Willst du einen Schneemann bauen?“ – Nicht erst seit dem frostigen Kinoerfolg mit ebendiesem Lied zählt das Schneemannbauen zu den beliebtesten Aktivitäten im Winter. Sobald die ersten weißen Flocken die Erde erreichen, sind die Kinder Feuer und Flamme, sich einen eisigen Freund in den Garten zu stellen. Ruck zuck werden drei Kugeln übereinander gestapelt, eine Möhre als Nase mitten in des Schneemanns Gesicht gesteckt und fertig! Um deinen Schneemann möglichst standfest zu bauen, sodass er lange hält, haben wir hier einige Tipps für dich:
Anleitung für einen perfekten Schneemann
Um einen schönen Schneemann zu bauen, brauchst du lediglich Schnee und ein paar Naturmaterialien.
Standortwahl
Damit du lange Freude an deinem Schneemann hast, solltest du dir ein paar Gedanken bezüglich des richtigen Standortes machen. Es ist kein Geheimnis, dass Schneemänner Sonne nicht sonderlich gut vertragen. Von daher wähle einen Standort in deinem Garten, der möglichst schattig ist. Und da ein Schneemann gerne Publikum mag, platziere ihn am besten vor einem Fenster, sodass du ihn auch von drinnen gut sehen kannst.
Auf den richtigen Schnee kommt es an
Schnee ist nicht gleich Schnee! Damit dein Schneemann möglichst lange stabil bleibt, solltest du ihn aus feucht-nassem und pappigem Schnee bauen. Trockener Pulverschnee ist für den Bau weniger geeignet, schließlich sollte der Schnee schön aneinanderkleben und nicht auseinander fallen.
Bauanleitung
Um einen klassischen Schneemann zu bauen, benötigst du drei Schneekugeln unterschiedlicher Größe. Du rollst die Kugeln so lange durch den Schnee, bis sie die gewünschte Größe erreicht haben. Ganz nach unten gehört die größte Kugel, darüber die zweitgrößte und ganz nach oben wird die kleinste Kugel als Kopf des Schneemanns gelegt. Um die Kugeln fest miteinander zu verbinden, kannst du zusätzlichen Schnee zwischen die Übergänge stecken und verreiben.
Anstelle des „normalen“ Schneemanns aus drei Kugeln kannst du natürlich auch ganze andere Figuren aus Schnee formen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tier aus Schnee? Oder du stellst den Schneemann auf den Kopf, dafür musst du die Kugeln lediglich in umgekehrter Reihenfolge aufeinander stapeln.
Dekoration
Wenn dein Schneemann steht, musst du ihn natürlich noch dekorieren. Sammle hierfür Naturmaterialien aus deinem Garten zusammen, wie Stöcker, Steine und Nüsse, aus denen du das Gesicht, Arme und Knöpfe formst. Eine Möhre gehört dann noch mitten ins Gesicht und wenn du magst, kannst du deinem Schneemann noch mit einem Schal und einem Eimer als Mütze etwas „anziehen“.
Jetzt weißt du, worauf du beim Bauen eines Schneemanns in Zukunft achten solltest. Dann muss nur noch das Wetter mitspielen!
Quelle: utopia.de
Vorschaubilder: ©PNPImages – stock.adobe.com ©IMAGO / Kirchner-Media