Veröffentlicht inNutzgarten

Frische Minze anbauen: Die ultimative Anleitung für Hobbygärtner

Ob im Garten oder auf dem Balkon: Minze anbauen ist einfach und bringt Frische in deine Küche. Hier gibt es die besten Anbautipps.

Frische Minzblätter auf einer Untertasse
© IMAGO / Zoonar

Die Wunderwelt der Kräuter: Stefanie Hertel im Kräuter-Talk

Stefanie Hertel zu Gast in der Leckerschmecker-Küche: Bei einer Tasse Brennnesseltee spricht sie über ihr Buch "Die Wunderwelt der Kräuter".

Minze verleiht Tees, Salaten und vielen anderen Gerichten eine frische Note. Statt ständig im Supermarkt einzukaufen, kannst du die vielseitige Minze einfach selbst anbauen. Ob in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten: Das Kraut gedeiht in unseren Gefilden problemlos und bereichert dein Zuhause mit seinem Duft und Geschmack.

So funktioniert der Anbau von Minze zu Hause

Der Anbau von Minze ist unkompliziert. Beginne mit Jungpflanzen für schnelles Wachstum oder Samen, wenn du Geduld hast. Wähle einen lockeren Boden, der Feuchtigkeit gut speichert. Im Garten eignen sich leicht schattige Plätze mit ausreichend Licht. In der Wohnung empfiehlt sich ein Topf mit Drainage gegen Staunässe.

Pflanze die Minze im Frühjahr oder frühen Sommer bei milden Temperaturen. Als mehrjährige Pflanze kann sie bei guter Pflege jahrelang gedeihen.

Beachte: Minze breitet sich schnell aus. Begrenze sie durch Wurzelsperren oder separaten Anbau, um unkontrolliertes Wuchern zu vermeiden.

Pflegetipps für deinen Minzanbau

Nahaufnahme eines erfrischenden Mojito-Cocktails, garniert mit frischer Minze und Limette, Salzrand und Eis, mit einer Flasche Rum im Hintergrund
Minze aus dem Selbstanbau kann man für leckere Cocktails benutzen! Foto: IMAGO / Addictive Stock

Für kräftige Minzpflanzen ist die richtige Pflege entscheidend.

  • Halte die Erde deiner Minze stets leicht feucht – aber achte darauf, dass sich keine Staunässe bildet.
  • Gieße am besten morgens, damit überschüssiges Wasser über den Tag verdunsten kann.

Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle:

  • Schütze deine Minze vor Wind – ganz gleich, ob auf der Fensterbank, dem Balkon oder im Garten.
  • Ein Platz mit milder Nachmittagssonne ist ideal.
  • In milden Regionen kannst du deine Minze draußen überwintern, solange du sie gut abdeckst.
  • Kultivierst du Minze im Topf, überwintere sie am besten in einem kühlen Raum – starke Heizungswärme trocknet sie schnell aus.

Dünge sparsam:

  • Ein leichter Kräuterdünger alle vier bis sechs Wochen genügt. Zu viel Dünger kann den Geschmack der Blätter beeinträchtigen.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:


Ernte: Darum erfordert Minze Geduld

Der Anbau erfordert etwas Geduld, besonders bei der Aussaat. Doch die Wartezeit lohnt sich: Sobald deine Minze wächst, kannst du regelmäßig ernten. Schneide die Triebe knapp über einem Blattpaar ab, um buschiges Wachstum zu fördern.

Auch bei bester Pflege kann es Rückschläge geben. Lass dich davon nicht entmutigen. Anbau bedeutet auch, aus Erfahrungen zu lernen. Mit der Zeit wirst du stolz auf deine eigene Minze blicken können.

Minze selbst anzubauen ist nicht nur nachhaltig, sondern bereichert auch dein Zuhause. Der Geschmack frisch geernteter Blätter wird dich überzeugen. Probiere es aus und genieße, wie ein Hauch Minze deinen Alltag verfeinert.

Checkliste: Minze anbauen leicht gemacht

  • Standort wählen: Halbschattig bis sonnig, windgeschützt – ideal für Balkon, Garten oder Fensterbank.
  • Topf oder Beet: Töpfe mit Drainage verwenden oder im Beet Wurzelsperren setzen (Minze breitet sich stark aus).
  • Boden vorbereiten: Locker, feuchtigkeitsspeichernd und gut durchlässig – ggf. mit Kompost anreichern.
  • Minze Pflanzen: Ab Frühjahr mit Jungpflanzen oder Samen starten – milde Temperaturen abwarten.
  • Gießen: Erde gleichmäßig feucht halten, am besten morgens gießen – Staunässe vermeiden.
  • Düngen: Alle 4–6 Wochen leicht mit Kräuterdünger versorgen – zu viel Dünger mindert das Aroma.
  • Minze überwintern:
    • Im Beet: Gut abdecken (in milden Regionen ausreichend).
    • Im Topf: Kühl und frostfrei stellen – nicht in Heizungsnähe.
  • Ernten: Regelmäßig Triebe über einem Blattpaar abschneiden – regt buschiges Wachstum an.
  • Frisch genießen: Frisch geerntete Minze für Tee, Cocktails oder Gerichte verwenden.

Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.