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Engerlinge im Blumentopf entdeckt? Mit diesem Trick wirst du das Ungeziefer los

Engerlinge im Blumentopf schädigen deine Pflanzen, wodurch diese im schlimmsten Fall absterben. Mit einem einfachen Trick kannst du das Ungeziefer jedoch rechtzeitig erkennen und bekämpfen.

Mehrere Engerlinge in der Blumenerde.
© IMAGO / imagebroker

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Du hast deinen Balkon gerade mit den ersten Frühjahrsblühern bepflanzt, doch die Pflanzen lassen bereits die Köpfe hängen? Möglicherweise verstecken sich Engerlinge im Blumentopf. Die gefräßigen Larven fallen vor allem über die Wurzeln deiner Pflanzen her, sodass diese im schlimmsten Fall sogar absterben können. Woran du das Ungeziefer erkennst und wie du die Engerlinge wieder loswirst, erfährst du jetzt.

Engerlinge im Blumentopf rechtzeitig erkennen

Bei Engerlingen handelt es sich um Larven, welche sich im weiteren Verlauf zu Rosenkäfern, Mai- oder Junikäfern entwickeln. Du erkennst die dicken Larven an ihrer weißen bis gelblichen Farbe. Ihr Kopf ist hingegen eher bräunlich und gut zu erkennen. Im hinteren Drittel werden die Larven noch etwas dicker und dunkler. Ob im Blumentopf oder im Beet – in der Erde findest du Engerlinge stets in einer gekrümmten C-Form vor.

Bevor du die Engerlinge bekämpfst, solltest du wissen, dass nicht alle Larven schädlich für deine Pflanzen sind. Die Larven des Rosenkäfers sind sogar ausgesprochen nützlich, da sie abgestorbenes organisches Material in wertvollen Humus verwandeln. Mai- und Junikäferlarven machen sich hingegen an den Wurzeln deiner Pflanzen zu schaffen. Wenn du diese Engerlinge im Blumentopf oder im Beet entdeckst, solltest du schleunigst handeln, um deine Pflanzen zu retten.

Ein Engerling in einem Blumenkasten, der mit einer kleinen Schippe entfernt wird.
Nicht alle Engerlinge sind schädlich, dennoch solltest du sie besser aus dem Blumentopf entfernen. Foto: IMAGO / Westend61

So rettest du deine Pflanzen vor dem Ungeziefer

Ob schädlich oder nicht – Laien können die Larven meistens ohnehin nicht voneinander unterscheiden – um auf Nummer sicher zu gehen, entfernst du besser alle Engerlinge aus dem Blumentopf. Diese beiden Tipps haben sich dabei bewährt. Darüber hinaus kannst du diese beiden Methoden auch anwenden, wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Pflanzen von Engerlingen befallen sind.

  1. Wässere die betroffene Pflanze kräftig oder tauche den Blumentopf in ein Gefäß mit Wasser. Nach einer Weile sammeln sich die Engerlinge an der Oberfläche an, da sie Nässe nicht vertragen. Hier kannst du sie ganz einfach absammeln und entsorgen. Bei einem geringen Befall ist diese Prozedur meistens ausreichend.
  2. Wenn du die Larven auf diese Weise nicht loswirst, musst du die Pflanze aus dem Blumentopf herausnehmen und die abfallenden Engerlinge einsammeln. Kontrolliere auch die Wurzeln der Pflanze und sammle ebenfalls alle Larven gründlich ab. Verwende anschließend neue Blumenerde oder kontrolliere die alte Blumenerde gründlich auf Engerlinge. Diese Methode ist zwar mit großem Aufwand verbunden, deine Pflanzen werden es dir aber danken.

Entdeckst du bei der Anwendung dieser beiden Methoden keine Engerlinge im Blumentopf, liegt der Grund für deine kränkelnden Pflanzen vermutlich woanders. Hast du einige Larven gefunden, solltest du die Prozedur in regelmäßigen Abständen wiederholen und dem Ungeziefer zusätzlich vorbeugen.


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Einem Befall durch Engerlinge vorbeugen

Kontrolliere deine Blumentöpfe regelmäßig auf Engerlinge – vor allem, wenn du das Gefühl hast, dass deine Balkonpflanzen „schwächeln“. Um den gefräßigen Larven vorzubeugen und deine Pflanzen in Zukunft besser zu schützen, kannst du zusätzliche Maßnahmen ergreifen:

  • Stecke einige Knoblauchzehen in die Erde. Der strenge Geruch schreckt das Ungeziefer ab.
  • Pflanze zusätzlich Geranien oder Rittersporn auf dem Balkon – deren Wurzeln sind für Engerlinge giftig. So kannst du gleichzeitig andere Pflanzen schützen.
  • Vermeide eine nächtliche Beleuchtung auf Balkon und Terrasse – das Licht zieht die Larven nämlich an.

Wenn du Engerlinge im Blumentopf rechtzeitig erkennst und entsprechend handelst, kannst du deine Pflanzen wahrscheinlich noch retten. Die hier empfohlenen Maßnahmen und Hausmittel haben sich unter Hobbygärtnern jedenfalls bewährt. Viel Erfolg!

Quelle: t-online

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