Was wäre Ostern nur ohne bunt bemalte Ostereier? Doch bevor man zu Farbe und Pinsel greift, muss man die Eier erst ausblasen. Hierbei kommt es nicht selten zu einer Sauerei, weil entweder die Schale aufbricht oder man pustet, bis der Kopf vor lauter Anstrengung krebsrot anläuft. Doch das muss nicht sein: Mit den folgenden Tricks und Tipps machst du dir das Leben leichter.
Inhaltsverzeichnis
Die richtigen Eier zum Ausblasen wählen
Greife am besten zu frischen Eiern, aber nicht zu frischen! Eier, die ein paar Tage alt sind, lassen sich leichter ausblasen, weil das Eiweiß etwas flüssiger wird.
Löcher richtig setzen
Nimm eine spitze Nadel, einen Schaschlikspieß oder eine Reißzwecke und bohre vorsichtig zwei kleine Löcher in das Ei – eins oben, eins unten. Damit das Ei besser durchflutscht, erweitere das untere Loch leicht mit der Nadel oder einem kleinen Bohrer.
Eigelb vor dem Auspusten verquirlen
Jetzt kommt der beste Trick: Steche mit einem Zahnstocher oder einer dünnen Stricknadel ins Ei und rühre vorsichtig im Inneren herum. Dadurch vermischt sich das Eiweiß mit dem Eigelb, und das Ganze lässt sich viel leichter auspusten.
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Eier ausblasen mit Flaschen-Trick
Hast du keine Lust, dir die Lunge aus dem Leib zu pusten? Dann nimm eine leere Plastikflasche zum Eier auspusten zur Hilfe. Dabei gehst du wie folgt vor:
- Stich das Ei einfach oben und unten mit einer Reißzwecke ein und halte es über eine Schale.
- Setze eine leere Plastikflasche auf eines der Löcher und drücke sie immer wieder zusammen – schon wird das rohe Ei durch die Luft aus der Plastikflasche aus der Schale gedrückt.

Das Ei reinigen
Nach dem Auspusten spüle das Ei gründlich mit warmem Wasser aus. Ein Spritzer Essig oder Spülmittel entfernt letzte Eiweißreste und sorgt dafür, dass es nicht riecht. Lasse es gut trocknen, bevor du es bemalst.